In eigener Sache

Ja, liebe Leser, ihr guckt richtig und mit eurer Hardware ist auch alles ok. Ich habe einen Mini-Relaunch des Blogs durchgeführt. Niemals hatte ich gedacht, dass so viele Beiträge und auch so viele Leser in so relativ kurzer Zeit zusammenkommen würden. Deshalb schien es mir an der Zeit, wie vielfach üblich die Startseite für einen sofortigen Blick auf die aktuellsten Beiträge vorzusehen. (Soll auch besser für das Interessieren von „Laufkundschaft“ sein.) „Über diese Webseite“, die bisherige Startseite, steht über das Menü zur Verfügung.

Und da ich ein Spielkind bin, konnte ich es auch nicht lassen, ein wenig am Standarddesign herumzuschrauben. Das Verhältnis von Schrift- und Hintergrundfarbe scheint mir so der Lesbarkeit mehr als bisher entgegen zu kommen. Auch beim Titelbild im Header habe ich mich vom WordPress-Standard verabschiedet. Statt dessen gibt es nun einen luftigen Blick weit über mein liebstes Städtereiseziel: Lübeck.

Ich wünsche ein noch besseres „Blogerlebnis“ bei KeineAhnungvonGarnix und natürlich – das Wesentliche ist und bleibt der Inhalt der Beiträge.

Ach ja – an bisher schon in der Weltgeschichte kursierenden Links auf einzelne Beiträge ändert sich nichts. Funktioniert weiterhin wie bisher.

Danke für das freundliche Interesse an meinen Beiträgen!

Zwei Meldungen des Tages…

dreamstime_xs_69305092

… die zusammenpassen wie die Faust auf das berühmte Auge.

Nummer eins:

Wie sicher schon viele aus den Medien erfahren haben, hat die Russische Akademie der Wissenschaften die Homöopathie offiziell als Pseudomedizin eingestuft und dem dortigen Gesundheitsministerium nahegelegt, Maßnahmen zu ergreifen mit dem Ziel, die Homöopathie aus dem öffentlichen Gesundheitssystem zu entfernen. Das Ministerium hat wohl bereits zugesagt, entsprechend zu verfahren. Ich zitiere hier die Pressemitteilung der Akademie der Wissenschaften:

Pressemitteilung
Die Kommission zur Bekämpfung von Pseudowissenschaften am Präsidium der Russischen Akademie der Wissenschaften (RAS) hat ein Memorandum „Über die Pseudowissenschaft Homöopathie“ herausgegeben (http://klnran.ru/2017/02/memorandum02-homeopathy/).
Das Dokument besagt: „Die Behandlung mit ultraniedrigen Dosen in homöopathischen Mitteln hat keine wissenschaftliche Grundlage und damit keine Rechtfertigung.“ Die Kommission empfahl dem Ministerium für Gesundheit, alle homöopathischen Arzneimittel aus öffentlichen Kliniken zurückzuziehen und über Maßnahmen des Kartellamtes die Bürger davor zu schützen, dass ihnen das Vorhandensein „therapeutischer Eigenschaften“ solcher Mittel suggeriert wird. Das Gesundheitsministerium hat zugesagt, auf die Argumente des Memorandums zu reagieren, sobald sie diese auf offiziellem Wege erhalten hat.

Das ist insofern nicht nur von hoher, sondern von höchster Bedeutung auch für das Grundanliegen dieses Blogs, als dass das Memorandum mit Gutachten exakt der Argumentationslinie der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft folgt und auch die wesentlichen Belege, die zur international weitestgehend konformen Einstufung der Homöopathie als Scheintherapie führen, seiner eigenen Argumentation zugrunde legt. Demzufolge wäre es auch völlig unangemessen, das russische Statement etwa als exotisch abzutun: Es ist auf der Höhe der wissenschaftlichen Erkenntnis, argumentiert völlig zutreffend und tritt damit an die Seite der Länder, die längst die fälligen Konsequenzen für ihre Gesundheitssysteme gezogen haben.

Bemerkenswert ist zudem, dass damit in Russland eine seit rund 20 Jahren existierende Verankerung der Homöopathie im öffentlichen Gesundheitssystems ausdrücklich rückgängig gemacht wird, unter Hinweis darauf, dass es bereits damals an einer wissenschaftlich haltbaren Begründung für eine solche Etablierung gefehlt hat. Hut ab.

In Kürze wird das Informationsnetzwerk Homöopathie auf seiner Webseite weitergehend berichten und eine deutsche Übersetzung des Memorandums und des zugehörigen Gutachtens einer hochkarätigen Wissenschaftskommission vorstellen. Lesebefehl!

 

Wie gesagt, höchst bemerkenswert. Wie steht es nun angesichts dessen um die Aussichten, die bislang gezeigte völlige Unempfindlichkeit gegen Fakten bei den deutschen Verantwortlichen zu beeinflussen? Damit kommen wir, bevor ich mich in längst dargelegten Ansichten zu diesem Thema erneut ergehe, zu

Nummer zwei:

Der Deutsche Zentralverein Homöopathischer Ärzte lädt ein zum 72. Homöopathischen Weltärztekongress unter dem Motto NETWORKING IN MEDICAL CARE – Ärztliche Zusammenarbeit zum Wohle der Patienten, vom 14. bis 17. Juni 2017, Kongresshalle Leipzig.

Schlimm genug. Aber jetzt ratet mal, wer laut DZVhÄ die Schirmherrschaft bei dieser Luftblase übernehmen wird, die zweifellos die doch eher leicht provinzielle Veranstaltung des DVZhÄ in Bremen 2016 aber mal so richtig überstrahlen soll (Schirmherrin damals, trotz Protestaktion der GWUP: Die Bremer Wissenschaftssenatorin, Pädagogin von Beruf und Anhängerin von Pluralismus). Na?

Schirmherrschaft: Annette Widmann-Mauz, Staatssekretärin beim Bundesministerium für Gesundheit.

Warum nicht gleich gar Herr Gröhe persönlich? Ah ja, ich erinnere mich dunkel, es gab mal Äußerungen von ihr, dass sie mit Homöopathie gute Erfahrungen gemacht habe und dass es doch so viele positive Studien gebe… oder so.

Wie taub, blind und ignorant muss man eigentlich sein, sich hierauf als politische Amtsträgerin der höchsten Gesundheitsbehörde des Landes einzulassen und sich womöglich auch noch geehrt zu fühlen? Das alles angesichts der mehr und mehr national wie international klar artikulierten Einstufung der Homöopathie als Scharlatanerie, siehe auch oben die erste Meldung? Geht es noch? Wer soll denn alles noch ermuntert werden, diesen ganzen Unsinn weiter ernst zu nehmen, Krankenkassen dafür zahlen und Apothekenkunden das Geld aus der Tasche ziehen zu lassen? Und vor allem, in Kauf zu nehmen, dass Behandlungen verschleppt oder verunmöglicht werden? Womöglich noch bei Kindern?

Liebes Gesundheitsministerium, liebe Frau Widmann-Mauz: NEIN. Das liegt außerhalb jeglicher Toleranzgrenze. Für mich jedenfalls.

Für euch auch?

Twitter: @BMG_Bund      @AWidmannMauz

Mail: poststelle@bmg.bund.de

 

 

 

 

Bildnachweis: dreamstime_xs_69305092

Wakefield-Alarm: Stand der Dinge

dreamstime_xs_45325068

Nachdem ich hier so viel Engagement losgetreten habe (dafür nochmals Dank und Anerkennung!), hier das derzeitige Ergebnis unserer Aktion nach meinem aktuellen Wissensstand.

Ich habe definitive Rückmeldung bekommen, Mme Rivasis Wakefield-Promotion sei „abgesagt“. Das ist insofern wohl richtig, als es sich auf den Teil bezieht, der unmittelbar das Europaparlament betraf (vor allem die Pressekonferenz).

Der erste Teil der Veranstaltung – Präsentationen zum Film und Pressekonferenz im Europaparlament -, der von 9.30 bis zum frühen Nachmittag geplant war, ist offenbar aus dem Nahbereich des EU-Parlaments hinauskomplimentiert. Die gesamte Veranstaltung findet wohl nun zwar am 9. Februar trotzdem statt, aber komplett in einem privaten Theater, dem Salle Lumen, einige Kilometer vom EU-Parlament entfernt. Nun ja, man hat ja vielfach gehört, man könne auf eine private Veranstaltung von Frau Rivasi keinen Einfluss nehmen. Nun gut, dann soll sie die auch komplett in einem privaten Rahmen durchführen. Das ist ein schöner Erfolg.

Jedoch, um Psiram zu Wakefield zu zitieren: Jemand mit seiner Geschichte, der mit seinen Falschbehauptungen zahllose Kinder gefährdet hat, sollte sich unserer Ansicht nach in der Öffentlichkeit gar nicht blicken lassen.

Nach dem Gift-und-Galle-Spucken von Wakefield auf der Facebook-Seite der Impfgegner-Organisation „Sûreté vaccins“ muss der Gegenwind spürbar gewesen sein.

Vor allem beschwert er sich heftig über die Hetzjagd, die speziell die englische Presse auf ihn betreibe. Tja. Die Times hat die EU-Sache in  Brüssel ebenso aufgegriffen wie den auch in Kürze geplanten Londoner Termin. Wie ich höre, hat sich dort bislang nur ein Filmtheater bereit erklärt, ihm Obdach zu bieten – und das steht jetzt offenbar massiv unter medialem Beschuss.

À propos Facebook-Seite: Wer ein wenig Französisch kann, hat dort Gelegenheit, sich davon zu überzeugen, dass es sich großenteils um eine Art Sekte handelt, die sich um Gurus schart. Die Anbetung von Frau Rivasi beispielsweise ist schon heftig… Ich habe mir erlaubt, dort heute mittag -unter dem Zusammenkratzen meiner Französischkenntnisse- folgenden Kommentar zu hinterlassen:

„Wie kann man so verbohrt sein. Für Fantasiegebilde setzt man das Leben von Kindern aufs Spiel, nur weil man sich in der Opposition gegen die „böse Wissenschaft“ und die „hinterlistigen Behörden“ so wohl fühlt. Mme Rivasi, legen Sie Ihre Scheuklappen ab und sehen Sie einmal ganz nüchtern, mit welchen Leuten Sie sich eingelassen haben! Steigen Sie aus aus Ihrer Fantasiewelt und beschäftigen sich statt dessen mit wirklichen Fakten!“

Nach knapp zwei Stunden war er sang- und klanglos verschwunden – und ich dort gesperrt. Was für ein Armutszeugnis. Komplette Diskursverweigerung. Das sagt ja wohl alles.

Ceterum censeo: Die Impfgegnergemeinde ist eine Sekte, und zwar eine gefährliche.

Ceterum censeo II (wir wollen es nicht vergessen): Homöopathie ist eine unwirksame Scheintherapie. Musste ja schließlich auch mal wieder gesagt werden.

 

 

Bildnachweis: dreamstime_xs_45325068

Wakefield: Scharlatan, Filmemacher, Hellseher!

impfreport

Auf der Ankündigungsseite des unsäglichen „Impf-Report“ (unter Mitregie des weithin bekannten Milchbauern und Alleswissers Hans Tolzin) gibt es bereits eine Veranstaltungs-Vorankündigung für September 2017 (!), wo ein gewisser Andrew Wakefield einen Vortrag mit dem Titel „Acht Monate Trump – Was hat sich an der Impfpolitik der USA bisher verändert?“ halten soll /wird/möchte?

Was sagt man dazu. Vielleicht, ob Mr Wakefield erstmal abwarten sollte, ob es in acht Monaten noch einen Präsidenten Trump gibt oder ob seine hellseherischen Fähigkeiten ihn doch täuschen?

Ich erlaube mir, auch auf die anderen illustren Teilnehmer und deren Vortragsthemen hinzuweisen. Jetzt ist auch Prof. Harald Walach bei den Impfgegnern angekommen.

Wie hat der Herakles das nochmal mit der Hydra hingekriegt? Ich muss mal wieder den alten Gustav Schwab aus dem Bücherschrank holen…

 

Bildnachweis: Screenshot aaO

Wakefield-Alarm: Der TIMES-Artikel übersetzt

the-times-logo

Wie versprochen, hier eine deutsche Fassung des Sunday-Times-Artikels vom 29. Januar. Zum selbst Lesen, Weiterverbreiten und Verlinken.

Zudem der Hinweis auf Dr. Norbert Austs Blog „Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie“, der sich in höchst kompetenter Weise auch dagegen einsetzt, Wakefield und Co. in Brüssel die Ehre zu geben. Informativ und mit vielen Belegstellen für die Argumentation:

http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/?p=2994

Nun aber:

Trump verschafft Anti-Impfstoff-Eiferer Rückenwind

The Times 29.01.2017,  Trump gives anti-vaccine zealots a shot in the arm


(Anm.: „a shot in the arm“ ist hier eine schöne Anspielung auf den Vorgang des Impfens; es bedeutet idiomatisch soviel wie „Rückenwind bekommen“ oder „einen gewaltigen Schritt nach vorne machen“.)

Der diskreditierte britische Arzt Andrew Wakefield hat einen mächtigen Verbündeten rekrutiert

Von Donald Trumps erster Nacht als Präsident wurde ein Video online veröffentlicht, das die medizinische und wissenschaftliche Welt schaudern ließ. Es zeigte einen Mann um die 60 mit schwarzer Krawatte bei Washingtons gefragtestem Inaugurationsball – einen der schärfsten Widersacher der amerikanischen National Health Agency.

Die wackligen Aufnahmen provozierten eine heftige, teilweise wütende Reaktion der medizinischen Gemeinschaft. So twitterten Ärzte und Wissenschaftler beispielsweise: „Ich brauche Medikamente gegen Übelkeit“ oder einfach kurz und knapp: „Bloody Hell“.

Gegenstand der Aufregung war Andrew Wakefield, ein diskreditierter ehemaliger Arzt, der im Vereinigten Königreich im Jahr 2010 für gefälschte Forschungsergebnisse zu einer angeblichen Verbindung von MMR-Impfstoffen (Masern, Mumps und Röteln) und dem Entstehen von Autismus aus der medizinischen Wissenschaftsgemeinde ausgestoßen worden war. Nach einer preisgekrönten Untersuchung von The Sunday Times wurde er vom britischen General Medical Council gerichtlich belangt, einschließlich einer Anklage wegen Betruges, diesen Vorwurf ließ er über seine Anwälte anerkennen. Und nun tauchte eben dieser Wakefield in Washington bei Trumps Amtseinführung auf.

Nachdem Wakefield Großbritannien mit seiner Frau und vier Kindern in Richtung USA den Rücken gekehrt hatte, zog er sich die scharfe Kritik der amerikanischen Medien zu. Das Time-Magazine gab ihm einen Platz in einer Story über „große Wissenschaftsbetrügereien“. Aber erneut und trotz alledem war es ihm gelungen, ängstliche Eltern und Verschwörungstheoretiker mit seinen kruden „Warnungen“ vor Impfungen zu vereinnahmen.

Und jetzt hat Wakefield anscheinend einen starken neuen Unterstützer – den Präsidenten der Vereinigten Staaten. Vor vierzehn Tagen lud Trump Robert F. Kennedy Jr., den Neffen des ehemaligen Präsidenten und prominenten Impfskeptiker, in den Trump-Tower ein. Kennedy verlautbarte danach, er sei aufgefordert worden, eine neue Kommission für Risikobewertung von Impfstoffen zu leiten (obwohl eine Trump-Sprecherin später sagte, es sei noch keine endgültige Entscheidung getroffen worden).

Trump interessiert sich seit langem für die Anti-Impf-Bewegung („Anti-Vaxxer“). Im Dezember 2007 sagte er: „Meine Theorie [über Autismus] -und ich beschäftige mich damit, denn ich habe kleine Kinder- ist: Es sind die Impfungen. Wir geben diese massiven Injektionen, und ich denke wirklich, dass dies die Kinder schädigt“.

Im Jahr 2012 traf Trump auf Gary Kompothecras, einen Anti-Impf-Campaigner und reichen Sponsor der republikanischen Partei aus Florida. Trump twitterte daraufhin: „Massive kombinierte Impfungen für kleine Kinder sind die Ursache für den großen Anstieg der Autismusfälle“. Im August letzten Jahres wurde Wakefield im Rahmen der Kampagne mit Trump bekannt gemacht; sie ließen sich gemeinsam fotografieren.

Wakefield und andere Impfgegner haben durchaus ihre „Effekte“ in Amerika erzielt. Die Zahl der nicht Geimpften in Texas, wo Wakefield lebt, stieg von 2.314 im Jahr 2003 auf 38.197 im Jahr 2013. Nach einem Masernausbruch in Kalifornien im Jahr 2015 wies die kalifornische Gesundheitsbehörde Wakefield persönlich einen Teil der Schuld zu.

Erin, eine 36-jährige Lehrerin aus New York, ließ ihre beiden Söhne nicht mehr impfen. Ursprünglich hatte sie vor, innerhalb eines längeren Zeitraumes impfen zu lassen (wg. Vorbehalten gegen den Kombinationsimpfstoff, in den USA ein im Vordergrund stehendes Thema, UE). Nachdem sie sich aber „informiert“ hatte, schreckte sie vor der MMR-Impfung aus Angst zurück, damit bei ihren Kindern Autismus zu verursachen.

„Ich könnte es mir nicht verzeihen, wo mein Junge doch so jung, gesund und munter ist, ihn dem Risiko dieser Injektion auszusetzen – und danach wäre er nicht mehr der Gleiche“, erklärte sie. Erin ist überzeugt, dass es eine Kampagne gegen Wakefield gibt, die systematisch wegen wirtschaftlicher Interessen der „Impfstoffindustrie“ geführt wird. „Er muss diskreditiert werden, denn sonst könnten die Pharmafirmen die Eltern nicht dazu bringen, ihre Produkte zu kaufen.“

Unter Trump ist die Bühne für Wakefields Ideen nun wieder neu bereitet worden, ganz offensichtlich, um diesen neuen Schub zu verleihen. Das beunruhigt Maranda Dynda, 23, aus Pittsburgh, die mit 19 eine Tochter bekam und sich schnell in der Anti-Vaxxer-Bewegung wiederfand. „Ich geriet online in eine Anti-Vax-Filterblase“, sagte sie. „Ich glaubte das alles dort, weil ich Angst um mein Kind hatte. Damit bist du so was von anfällig für alle verrückten Szenarien, die sich so auftun.“

Dynda impfte ihre Tochter bis zum Alter von zwei Jahren nicht.Sie begann aber, ihre Position zu überdenken: „Ich fing an zu bemerken, dass die Menschen in der Anti-Vaxxer-Bewegung auch an Dinge glaubten, die ich lächerlich fand – Dinge wie Aidsleugnung und die Flache-Erde-These“, erklärt sie. „Anstatt weiter auf Verschwörungswebsites und YouTube nur Selbstbestätigung zu suchen, sprach ich mit Ärzten und begann, mich in wirkliche wissenschaftliche Veröffentlichungen einzulesen.“

Als Dynda einen Blog veröffentlichte, der ihre Abkehr von der Impfgegnerszene erklären sollte, „war es wie das Verlassen einer Sekte,“ sagte sie. „Ich bekam Morddrohungen, die Leute sagten mir, ich sei eine schreckliche Mutter. Ich habe die meisten meiner Freunde verloren.“

Dynda ist nicht wütend auf Eltern, die überzeugt davon sind, für ihre Kinder das Richtige zu tun. Aber Anti-Vaxxer und aktive Propagandisten wie Wakefield sind für sie eine andere Sache. „Diese Menschen frustrieren mich“, sagte sie. „Sie handeln einfach unverantwortlich.“

Trump versprach, dass er als Präsident „Mehrfachimpfungen nicht erlauben würde“ und twitterte, dass Ärzte über Impfungen „gelogen“ hätten. „So viele Menschen, die Kinder mit Autismus haben, haben mir gedankt“, teile er per Twitter mit.

Wakefield erkannte seine Chance. Nicht mehr Arzt -jede Approbation wurde ihm entzogen-, nennt er sich nun „Filmemacher“ und „versorgt“ Trump mit seinem 91minütigen Dokumentarfilm namens „Vaxxed“. Der Film behauptet, eine angeblich schlecht gemachte Studie des Centre for Disease Control and Prevention (CDC) sei ein Beweis für eine Verschwörung der Regierung mit dem Ziel, Wakefields Thesen zu diskreditieren.

Er bezichtigt die Wissenschaftler des CDC „Verbrechen, schlimmer als die von Stalin, Pol Pot und Hitler“ zu begehen und weist ihnen Verantwortung für „eine Million geschädigter Kinder“ zu.

Wakefield hat seine Unterstützer von seiner Opferrolle überzeugt, davon, dass er von Politik und Wissenschaft zum Schweigen gebracht wurde. „Sie stellen einfach Behauptungen über mich auf“, erzählt er dem Publikum bei seinen Veranstaltungen. „Sie haben keine Argumente, sie haben nichts, als zu behaupten: Liebe Eltern, dieser Mann ist ein Lügner, und, liebe Ärzte und Wissenschaftler, wenn Sie sich daran beteiligen, die Impfstoffsicherheit zu hinterfragen oder gar den Zusammenhang von Autismus und Impfungen zu untersuchen, werden Sie genauso dastehen“.

Nicht nur Trump ist offenbar anfällig für die Anti-Vaxxer-Bewegung. Letzte Woche räumte der Kongressabgeordnete Tom Price, Kandidat für den Chefposten im amerikanischen Gesundheitsministerium, in seiner Senatsanhörung ein, es sei „Ansicht der Wissenschaft“, dass Impfstoffe nicht für Autismus ursächlich seien. Aber auf die ergänzende Frage, ob die Eltern den empfohlenen Impfplänen folgen sollten, wich Price einer Antwort aus.

Seit der Nacht auf Trumps Inaugurationsball geht von Wakefield ein Trommelfeuer von Nachrichten auf seine Anhänger nieder. Der Plan ist offenbar, die Trump-Berater mit Anekdoten von Eltern zu bombardieren, die deren Kinder angeblich nach einer Impfung „nicht mehr die gleichen  waren“.

„Eure Botschaften gehen an jemanden, der viel bewegen kann“, feuerte der ehemalige Arzt in der vergangenen Woche seine Anhänger an. „Es gibt jetzt etwa sechseinhalbtausend Fälle, wir brauchen aber mindestens 10.000 Geschichten von Impfschäden oder mehr.“

Es ist eine ähnliche Methode wie die in den 1990er Jahren, die zum Ende seiner wissenschaftlichen und ärztlichen Laufbahn geführt hatte. Engagiert und bezahlt von einer Anwaltsfirma, durchforstete er systematisch Anti-Vaxx-Gruppen und rekrutierte Eltern, die MMR-Impfungen für das Unglück ihrer Kinder verantwortlich machten. Als ihre Anekdoten analysiert wurden, unter Einbeziehung der medizinischen Unterlagen zu diesen Fällen, schmolzen sie weg wie Schneebälle im Sonnenschein.

Tom Price ist ein ehemaliger orthopädischer Chirurg und vermutlich nicht vollständig immun gegen Fakten. Seine Behörde wird ihm von den abgeschlossenen Rechtsstreitigkeiten aufgrund von mehr als 5.000 Eingaben beim Bundesgericht berichten, seit Wakefield zuerst in Großbritannien auftauchte. Und in nicht einem Fall – wie das Gericht selbst erklärt – war ein Anhalt dafür gefunden worden, dass ein Impfstoff Autismus verursachen könnte. Aber das allein wird Wakefield wohl in seinem neuen Anlauf nicht aufhalten.

„Es war wunderbar, es war großartig, er hat enorme Unterstützung der Administration für das, was er tut“, sagte er über Trump nach dem Inaugurationsball. „Er hat sehr gute Leute“.

So ist nun auch noch zu vielen anderen Ungewissheiten die Frage getreten, welchen Einfluss Trumps Sieg bei den Präsidentschaftswahlen auf das Impfwesen haben wird. Amerika wird abwarten und sich einstweilen fragen müssen, ob der neue Präsident auch Infektionskrankheiten „will make great again“.

dog_
OMG…

Wakefield-Alarm: Die Times zu Wakefield und Trump

the-times-logo

In der britischen „Times“ findet sich hier ein höchst informativer und aufschlussreicher Artikel über Andrew Wakefields neueste Aktivitäten:

Vollständiges Lesen erfordert kostenlose Registrierung. Ich verspreche, zu dem Link baldmöglichst eine deutsche Übersetzung hier abzuliefern.

Bitte verbreiten!

Wakefield-Alarm: Mitmachen!

wakefield

Ich empfehle folgenden Text, nach eigenem Gusto natürlich auch abgewandelt / gekürzt, für einen Mailprotest an die Europa-Abgeordneten eurer Region bzw. eures Bundeslandes (Infos am Schluss):

Präsentation des Anti-Impf-Films „Vaxxed“ von Andrew Wakefield in Brüssel & Pressekonferenz beim Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI) @ Europäisches Parlament

Sehr geehrte Frau … / Sehr geehrter Herr …

Bitte machen Sie Ihren gesamten Einfluss geltend, um die Präsentation des Anti-Impf-Films „Vaxxed“ von Andrew Wakefield am 9. Februar 2017 in Brüssel bei der Pressekonferenz beim Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI) zu verhindern. Bei dem Film handelt es sich um ein manipulatives, keineswegs dokumentarisches Werk ohne jeglichen wissenschaftlichen Hintergrund und ohne journalistische Qualitäten. Der Film verbreitet Desinformationen, die potenziell eine erhebliche Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellen.

Detaillierte Begründung:

Das Masernvirus zählt zu den größten Killern junger Kinder.  Im Jahr 2015 starben mehr als 134.000 Menschen an Masern, das entspricht 15 Toten pro Stunde.  Und das obwohl es eine sichere und günstige Impfung gibt. Die WHO schätzt, dass die Masernimpfung seit dem Jahr 2000 mehr als 20 Millionen Leben gerettet hat.  Eines der erklärten Ziele der WHO ist, die Masern bis zum Jahr 2020 auszurotten (siehe auch http://who.int/mediacentre/factsheets/fs286/en/).

Doch in Europa lassen immer weniger Eltern ihre Kinder impfen. Damit rückt das in den Vereinigten Staaten bereits erreichte (jedoch stets gefährdete) Ziel, die Masernerkrankung auszurotten, unnötigerweise in immer weitere Ferne. Eine der Ursache für dieses Entstehen einer „Impfmüdigkeit“ ist das verantwortungslose Treiben sogenannter Impfgegner, in den angelsächsischen Ländern „Anti-Vaxxer“ genannt.

Herr Andrew Wakefield ist Mitbegründer und Speerspitze der Impfgegner/Anti-Vaxx-Bewegung.  1998 veröffentlichte er eine Arbeit in der angesehenen wissenschaftlichen Zeitschrift The Lancet. An 12 Kindern (eine lächerlich geringe Kohorte für ein Forschungsvorhaben) zeigte er vermeintlich, dass die Masern-Mumps-Röteln-Impfung Autismus verursacht. Journalistische Nachforschungen und die langjährige Untersuchung des General Medical Councils (britische Ärztekammer) bewiesen, dass Herr Wakefields im Zuge seiner Arbeit mit den Kindern unethische Forschungsmethoden angewandt, die Daten eines jeden einzelnen Patienten manipuliert oder wichtige Daten unterschlagen hatte und dass er von Anwälten finanziert wurde, die Klagen gegen Impfhersteller vorbereiteten und damit ein explitiztes Interesse an seinen Forschungsergebnissen hatten. Fast alle Co-Autoren wandten sich von Herrn Wakefield ab. Die britische Ärztekammer entzog ihm die Berufslizenz und The Lancet zog die Veröffentlichung zurück (siehe auch http://www.bmj.com/content/342/bmj.c5347).

Epidemiologische Studien an hunderttausenden von Kindern konnten Wakefields „Ergebnisse“ nicht reproduzieren. Wakefields gefakte Studie gilt heute als einer der großen Medizinskandale des 20. Jahrhunderts. Nichts weist darauf hin, dass Impfungen Autismus verursachen können. Im Gegenteil: Mit der größtmöglichen wissenschaftlichen Evidenz kann heute die Wahrscheinlichkeit eines Zusammenhangs zwischen Impfungen und Autismus verneint werden. Dies ist nicht nur das Ergebnis einzelner Wissenschaftler, sondern das abschließende Urteil der weltweit renommierten Cochrane Collaboration, einer unabhängigen Institution, deren Aufgabe die Prüfung und Bewertung der Evidenzlage medizinisch-wissenschaftlicher Forschungen ist. Das abschließende Review der Cochrane Collaboration kann jedermann unter http://www.cochrane.org/CD004407/ARI_using-combined-vaccine-protection-children-against-measles-mumps-and-rubella einsehen.

Doch nun verbreitet Herr Wakefield seinen gefährlichen Irrglauben nicht mehr als Mediziner, sondern als Filmregisseur. „Vaxxed – From Cover-Up to Catastrophe“ ist eine einseitige und manipulative Verschwörungstheorie und-Anti-Vaxx-Propaganda, bar jeglicher wissenschaftlicher Fakten. Wakefield propagiert das Nicht-Impfen und spielt manipulativ mit den Ängsten, die alle Eltern um ihre Kinder haben. Deshalb ist Wakefields-Anti-Vaxx-Kampagne außerordentlich gefährlich.

Überall in Europa rebellieren Wissenschaftler und Interessenvertreter autistischer Kinder gegen die Vorführung dieses manipulativen, unwissenschaftlichen „Dokumentarfilms“. In den USA stieß Wakefield  bislang ebenfalls auf Widerstand, so wurde die geplante Vorführung seines Films auf dem renommierten Tribeca-Festival, das unter der Mitverantwortung des bekannten Schauspielers Robert de Niro steht, aufgrund zahlreicher Proteste abgesagt.

Angesichts dessen bin ich zutiefst entsetzt darüber, zu erfahren, dass Herr Wakefield mit seinem Film am 9. Februar 2017 die Möglichkeit zu einer Vorführung vor Mitgliedern des Europäischen Parlaments gegeben wird. Ausweislich der Vorankündigung ist ihm die Gelegenheit hierzu gar von einem ordentlichen Mitglied des Europäischen Parlaments geboten worden, Frau Michèle Rivasi (Frankreich).

Dies ist in meinen Augen in hohem Grade verfehlt und unverantwortlich. Wenn der Lobby der Impfgegner, die mit ihrer ständigen Propaganda ohnehin schon Tag für Tag Schaden an Leben und Gesundheit der Bevölkerungen anrichtet, gestattet wird, sich bei einem so hochrangigen Organ wie dem Europäischen Parlament Gehör zu verschaffen, dann ist dies ein verheerendes Signal.

Ich bitte Sie daher eindringlich, Ihren gesamten Einfluss geltend zu machen, damit Herrn Andrew Wakefield, einem aus der Wissenschaftsgemeinschaft wegen unethischen und unredlichen Handelns ausgeschlossenen Propagandisten, dieses Forum nicht zur Verfügung gestellt wird. Bitte nutzen Sie Ihre Kontakte, damit die Veranstaltung des ENVI-sollte sie nicht mehr zu verhindern sein- auf möglichst breiter Basis boykottiert wird. Möglicherweise wäre auch eine deutliche Presseerklärung einer Gemeinschaft von kritisch-aufgeklärten EU-Parlamentariern hilfreich, die den Bemühungen von Wakefield, die EU vor seinen Karren zu spannen, eine deutliche Grenze setzt.

Es wird Ihnen möglicherweise nicht entgangen sein, dass die Vorstellungen von Herrn Wakefield beim neu gewählten US-Präsidenten auf fruchtbaren Boden zu fallen scheinen. Beide Herren sind persönlich miteinander bekannt und haben auch Austausch miteinander gepflegt. Umso mehr kommt es darauf an, Wakefield in Europa Grenzen zu setzen. Hierzu berichtet bereits die Londoner Times unter
http://www.thetimes.co.uk/article/trump-gives-anti-vaccine-zealots-a-shot-in-the-arm-lwtbhdcgq ,
eine deutsche Übersetzung des Artikels findet sich hier:
https://keineahnungvongarnix.com/2017/01/30/wakefield-alarm-der-times-artikel-uebersetzt/.

Hinter diesem Anliegen dürften neben der ganz überwältigenden Mehrheit der weltweiten Wissenschaftsgemeinde auch alle Gesundheitsbehörden der Mitgliedsländer der EU stehen. Es wäre eine Desavouierung all dieser Personen und Institutionen, wenn es Herrn Wakefield gelingen würde, das Ansehen und die Autorität des EU-Parlaments auch nur in geringstem Maße für seine Zwecke zu nutzen. Bitte bleiben Sie nicht untätig!

Mit Dank und mit freundlichen Grüßen

(Name)

 

_____________________________

Hier findet man die Kontaktdaten der deutschen EU-Parlamentsabgeordneten. Das Foto anklicken, dann öffnet sich eine Seite für den/die einzelne/n Abgeordnete/n, in der ein eMail-Kontakt angeklickt werden kann.

Hier die Übersicht nach Bundesländern (Eine direkte lokale Zuständigkeit der EU-Parlamentarier gibt es eigentlich nicht, die unterste Ebene der Vertretung ist offiziell das Bundesland. Deshalb wäre zu empfehlen, alle Abgeordneten des jeweiligen Bundeslandes anzumalen – die Zahl ist letztlich überschaubar, für das Bundesgebiet insgesamt gibt es 96 Abgeordnete). Die Links führen auf die individuellen Webseiten der Parlamentarier, die in aller Regel auch einen Menüpunkt „Kontakt“ haben.

 

Wer twittert? Eine liebe Leserin hat an den ENVI (Gesundheits- und Umweltausschuss des EU-Parlaments, die eigentliche Veranstalterin) bereits unter @Verorth getwittert. Wer mag das aufgreifen / folgen / selbst twittern?

 

Danke an alle!

 

Nachtrag am 29.01.2017, 23.00 Uhr: Auch bei der Impfgegnerschaft scheint Trump ernst zu machen.

Nachtrag am 03.02.2017, 17.30 Uhr: Dies hier ist die originale Ankündigungsseite von Wakefields Veranstaltung. Sie gehört der französischen Impfgegnerorganisation „Surete Vaccins“, die wohl mit Mme Rivasi, der Organisatorin in Brüssel, verbunden ist.

 

Wakefield-Alarm!

Liebe Leserinnen und Leser, ich kann euch noch nicht aus dem leidigen Impfthema entlassen. Im Gegenteil.

Das hier ist ein Plakat, mit dem eine Promotion-Veranstaltung des unsäglichen Andrew Wakefield für seinen noch unsäglicheren Film „Vaxxed“ bei der EU in Brüssel vor dem Europaparlament angekündigt wird – eingefädelt und promoted von der französischen Europaabgeordneten Michèle Rivasi, Fraktion der Grünen!

wakefield

 

Wir erinnern uns: In den USA war es gerade noch gelungen, die Vorführung dieses Films auf Robert de Niros Tribeca-Filmfestival zu verhindern. Wie ich erfahre, hat Wakefield eine Europa-Tournee mit dem Film und Veranstaltungen dazu geplant. In Italien und im Vereinigten Königreich (dass er die Stirn hat, das ausgerechnet da überhaupt zu versuchen…) ist er nach meinen Informationen damit gescheitert. Nun will er sich offenbar mit Unterstützung der EU, unter welcher Flagge auch immer, Rückenwind verschaffen.

Was tun? Derzeit wird eine eMail-Protestaktion vorbereitet, die ich empfehle und zu der ich Einzelheiten -Mustertext und Mailanschrift- schnellstmöglich hier publizieren werde. Ansonsten empfehle ich -und das werde ich selbst heute abend noch tun-, dass jeder seine/ihre Europaabgeordneten darauf hinweist, dass das EU-Parlament hier dabei ist, einem Menschen ein Forum für seine unhaltbaren, gemeingefährlichen Thesen zu geben, der wegen massivsten Fehlverhaltens, Bestechlichkeit und manipulativer Darstellung von Forschungsergebnissen aus der ärztlichen Gemeinschaft in seinem Heimatland Großbritannien ausgeschlossen worden ist. Und dessen Thesen einhellig von der weltweiten Wissenschaftsgemeinde zurückgewiesen werden und Unterstützung allenfalls bei Liebhabern alternativer Fakten genießt.

Übrigens – eine Privataudienz bei President elect Trump hatte Wakefield auch schon. Wen wunderts? Es muss ja daran gearbeitet werden – Amerika darf nicht masernfrei bleiben!

Danke erstmal.

PS Honi soit qui mal y pense? Wie man ja auch auf diesem Blog in der Kommentarspalte nachlesen kann, ist derzeit der nicht unbekannte Bert Ehgartner in Foren und Kommentarspalten sehr aktiv – nicht mit seinem alten Aluminiumthema, sondern -welch Zufall- ausgerechnet mit Wakefields altem Thema Autismus.

 

19.42 Uhr, Aktueller Nachtrag zum Thema: Masernausbruch in Frankfurt

In Amerika war es bislang (!) Standard, dass ein Kinderarzt bei einem Masernverdachtsfall seine Praxis unter Quarantäne stellen muss und für eine sofortige Isolierung des erkrankten Kindes zu sorgen hat. Hier darf sich der Kinderdoc damit beschäftigen, ungläubig guckenden Eltern zu erklären, dass Masern eine ernstzunehmende Erkrankung sind.