„Eingeimpft“: Kein Impfgegner-, eher ein Katastrophenfilm.

Das Impfthema hatte seit jeher auf diesem Blog breiten Raum, ich erinnere an die Beiträge zu Wakefields „Vaxxed“ im ersten Halbjahr 2017. Dass noch einmal eine umfangreiche Befassung mit einem Kinofilm zum Impfthema anstehen würde, hätte ich nicht gedacht – die Arbeit mit dem anthroposophischen Vaxxed-Abklatsch „A Man Made Epidemic“ hatte mir Jan Oude-Aost auf dem Blog „diaphanoskopie“ freundlicherweise abgenommen.

Aber: Aktuelles ist zu betrachten. Zu David Sievekings Buch und Film „eingeimpft – Familie mit Nebenwirkungen“ ist schon sehr viel gesagt worden. Die Presse sieht beides ziemlich einhellig als das an, was man in meiner Heimat als „Schuss in den Ofen“ bezeichnet. Sieveking und seine Berater haben sich offensichtlich gewaltig überhoben mit der Idee, ein gesundheitlich relevantes Thema wie das Impfen als Aufhänger für die bei ihm übliche autobiografische Story zu verwenden.

Ausgangspunkt der dramaturgischen Idee des Films ist, dass Sieveking meint, eine Beziehungskrise lösen zu müssen – eine „Beziehungskrise“, die sich in Form unterschiedlicher „Meinungen“ zum Thema Impfen manifestiert. Hier liegt bereits der schwere Fehler, das Grundmissverständnis des Films: Dass es um Meinungen gehe, um ein kompromissfähiges Thema, das man irgendwie auflösen könne – und als empathischer Partner wohl auch müsse (Sieveking fühlt sich hier sichtlich gedrängt in der Rolle als „Familienoberhaupt“). Die entscheidende Schieflage des Films ist damit von Anfang an zementiert: Die Einordnung des Impfthemas als kompromissfähige Meinungssache, das grundsätzliche Verkennen des Unterschiedes zwischen Meinungen und Fakten.

So paart sich dann die erste Fehleinschätzung, beim Impfen handele es sich ganz generell um ein kompromissfähiges Meinungsthema, mit der zweiten, da werde sich doch in Eigenregie ein Kompromiss finden lassen. Zwar ist Sieveking durchaus beseelt von dem Gefühl, das alles habe mit Wissenschaft zu tun. Aber: Das Grundverständnis von Wissenschaft, das hier zutage tritt – oder eben gerade nicht – ist bestürzend. Und das ist die zweite Schieflage des Films, die ihn – um in der Metapher zu bleiben – endgültig zum Kentern bringt:

Sieveking versteht Wissenschaft als eine Art Puzzlespiel nach eigenem Gusto, wo man sich die Puzzlestücke mal hier, mal da zusammenholt. Jeder, der schon mal einen akademischen Titel trägt, ist für ihn gleichermaßen „Fachmann“, auf den man sich mit voller Legitimität berufen kann und darf. Zu meiner Bestürzung erhielt er zu dieser massiv fehlgehenden Position auch noch Rückendeckung: Die für die Koproduktion verantwortliche Redakteurin des BR, Sonja Scheider, sagte dem NDR-Magazin „Zapp“ auf den entsprechenden Vorhalt, die Experten im Film seien „genauso legitim“ wie jeder andere Experte, der meine, sich zum Thema äußern zu können. Atemberaubend, kann ich da nur sagen.

Es gibt von Sieveking den scheinbar einsichtsvollen Satz, er „glaube nicht, dass dieses komplexe Thema überhaupt von einer einzelnen Person durchdrungen werden kann“. Zweifellos wäre er sehr erstaunt und würde sein bekanntes naives Jungengesicht aufsetzen, wenn ihm führende Immunologen versichern würden, das könnten auch sie in der Tat nicht, weil es nicht auf die Autorität einer Einzelperson, sondern auf die von der wissenschaftlichen Community insgesamt hervorgebrachte Evidenz ankomme. Hätte ihm das mal jemand erklärt, wären uns möglicherweise Buch und Film erspart geblieben. Da recherchiert jemand über drei Jahre hinweg zu einem wissenschaftlich fundiert abgesicherten Thema, an dem weltweit tausende von Wissenschaftlern arbeiten und „Evidenz hervorbringen“ und hat danach immer noch keinen Begriff von Wissenschaft, davon, dass sie eine Methode zur Erkenntnisgewinnung durch das Erkennen und Beseitigen von Irrtümern ist, eine Methode der ständigen Kritik?

Auch der Evidenzbegriff ist Sieveking fremd. Dass Wissenschaft nicht nach absoluten Wahrheiten und unfehlbaren Richtigkeiten sucht, sondern mit einer kritisch-hinterfragenden Methodik versucht, sich der „Wahrheit“ möglichst anzunähern, das weiß er ersichtlich nicht. Sonst würde er seine groteske Form der „wissenschaftlichen Recherche“ nicht gewählt haben. Und dass sich die Relevanz von Erkenntnissen nach dem Grad der Wahrscheinlichkeit richtet, die ihnen zugesprochen werden kann (wofür die Wissenschaft unglaublich diffizilie Instumente entwickelt hat), davon hat er auch keine Ahnung. Sonst würde er nicht davon sprechen, er liefere eine „ausgewogene“ Darstellung. Denn darum geht es nicht. Es geht um das Maß an Evidenz und damit Relevanz, das einer Position zugesprochen werden kann.

Den Mount Everest von jahrzehntelanger Forschung auf der Grundlage weltweit erhobener Evidenzdaten zum Impfen stellt er dem Kreuzberger Spielplatzhügel nicht verifizierter Außenseitermeinungen „ausgewogen“ gegenüber. Dabei spreche ich noch nicht einmal vom unkommentierten Stehenlassen glatter Falschbehauptungen, wie sie zum Beispiel im Rahmen des Gesprächs mit dem Impfgutachter Hartmann zu den angeblich vom Sechsfachimpfstoff Hexavac verursachten Todesfällen vorkommen – ein Musterbeispiel. Die Geschichte ist weder zu Ende erzählt (womit Hartmann als Verbreiter längst widerlegter Räuberpistolen entlarvt worden wäre) noch ist sie korrekt wiedergegeben (Hexavac wurde vom Markt genommen, aber nicht, weil man „Angst“ hatte, Hartmann könne doch recht haben, sondern weil die Hepatitis-B-Komponente des Impfstoffs sich als nicht effektiv genug herausgestellt hatte). Dafür braucht man keine externen „Impfkritiker“, so was erledigt die kritische Wissenschaft ganz allein. Nur – der Zuschauer des Films erfährt von alledem nichts, sondern nimmt Verschwörungsraunen mit nach Hause.

Sehr bezeichnend ist eine kleine Fehlleistung am Rande in diesem Zusammenhang. In einem von der Pressestelle des Films verbreiteten langen Eloge gegen die geübte Kritik wurde wiederum die Hexavac-Geschichte nicht korrekt erzählt – und auch noch Hexavac mit dem Konkurrenzimpfstoff Infanrix verwechselt. Man hatte sogar die „falsche“ Studie an die Pressemitteilung angehängt… Für Fachleute ein Anlass, nachzuschauen, ob noch Kopfschmerztabletten im Haus sind.

Welche Rechtfertigung gibt es für solcherart Darstellungen? Keine. Die können nicht einmal mit dem beschriebenen fehlenden Verständnis für Wissenschaft und Evidenz erklärt werden. Das ist einfach nur naive, schlechte Recherche und unsaubere Präsentation. Und deshalb wäre in der Tat die bewusste Zuschreibung des Etiketts „Impfgegnerfilm“ für „eingeimpft“ unzutreffend. Der Film positioniert sich zwar vielfach, aber allenfalls aus – Unvermögen.

Für mich persönlich ist das Schlimmste eigentlich die Auflösung des tragenden Grundkonflikts, der „Krise“ aufgrund der „Meinungsunterschiede“ zwischen Sieveking und seiner Frau. Eigentlich hätte er heimkommen müssen und sagen: Pass auf, ich hab jetzt drei Jahre lang recherchiert. Das war eigentlich viel zu lange, aber dabei ist rausgekommen, dass die Belege für das Impfen die überwältigendsten sind, die es in der Medizin gibt. Jede Aspirintablette hat ein statistisch höheres Nebenwirkungsrisiko als eine Impfung. Also, dann jetzt aber wirklich ab zum Kinderarzt!

Nein. Statt dessen glaubt Sieveking allen Ernstes, auf seiner Reise den Stein der Weisen für die Lösung seines Kompromissanliegens gefunden zu haben. Er lässt tatsächlich seine Kinder jeweils selektiv unterschiedlich impfen – mit Sicherheit aus medizinischer Sicht das Verrückteste, was man überhaupt machen kann. Der Herdenschutzgedanke hat ohnehin im ganzen Film irgendwie keine Rolle gespielt, aber jetzt wirft ihn Sieveking sogar noch familienintern über Bord. Er realisiert beides nicht: weder den Gedanken des Individual- noch den des Herdenschutzes. Sieveking trifft mit seiner selektiven Wahl von Impfungen gleichzeitig eine selektive Wahl von Krankheitsrisiken.

Und damit entwirrt Sieveking nun den dramaturgischen Knoten seines durchlaufenden roten Fadens „Kompromisssuche in Sachen Impfen wg. Lösung von Beziehungskrise“! Die Dramaturgie verstehe ich schon. Das ist aber keine Katharsis, keine „Reinigung“ des dramatischen Konfliktes durch seine Auflösung, sondern der Grundstein für der Tragödie nächstem Teil.

Es muss aber auch noch erwähnt werden, wie Sieveking überhaupt auf diese grandiose Idee kommt. Sie ist eine Folge seiner Ahnungslosigkeit zum Evidenzbegriff. Die lässt ihn Positionen, über die er bei seiner Erkundungsreise stolpert, nicht unter Evidenzgesichtspunkten bewerten, sondern danach, wie weit er sie für seine Kompromisssuche zur Lösung der vielfach zitierten „Beziehungskrise“ gebrauchen kann. (Ein Beispiel dafür, dass Pragmatismus kein wissenschaftliches Kriterium ist.) Und so ist er begeistert von Peter Aabys Forschungen in Afrika. Aaby ist ein seriöser Forscher und ein außerordentlich umgänglicher Mensch mit durchaus interessanten Ideen (er ist übrigens kein praktischer Mediziner, sein Hauptforschungsgebiet ist die Anthropologie), seine Ansätze sind aber bislang nicht wirklich über Hypothesen – wissenschaftlich gesehen also Meinungen mit Indizien – hinausgekommen.

Die Forschung zu unspezifischen Wirkungen von Impfungen, die nicht nur Aaby betreibt, ist ein hochinteressantes Gebiet, aber wirklich greifbare Ergebnisse dazu sind mehr als rar. Wissenschaftliche Zusammenfassungen konstatieren – auch 15 Jahre nach Aabys ersten Hypothesen – dass dies interessant, aber noch längst kein validiertes Feld sei. Das gilt für die angeblichen Vorteile von Lebendimpfungen, aber erst recht für die Hypothese, Totimpfungen hätten spezifische Nachteile. Dafür gibt es weder belastbare Evidenz noch – anders als bei den möglichen Vorteilen von Lebendimpfstoffen – Denkmodelle, die zumindest eine Plausibilität nahelegen. Und genau deshalb hat die WHO nach durchaus gründlicher Prüfung entschieden, dass dafür die auf der bisherigen Evidenz beruhenden Impfempfehlungen nicht umgeworfen werden – nicht umgeworfen werden dürfen, nimmt man den Evidenzgedanken ernst.

Man muss auch hier konstatieren, dass Aabys Hypothesen gegenüber der gültigen Evidenzlage zum Impfen nahezu keine praktische Bedeutung zukommt, jedenfalls noch nicht, das sei gern zugestanden, denn Wissenschaft ist ständiges Fortschreiten. Aaby forscht innerhalb eines sehr speziellen Feldes, in afrikanischen Gegenden mit enormen Kindersterblichkeitsraten. Aus diesen sehr selektiven, auch nicht widerspruchsfreien Daten aus Beobachtungsstudien belastbare, auch unter den Bedingungen entwickelter westlicher Länder gültige Schlussfolgerungen abzuleiten, ist ein Unterfangen, dem bisher ein greifbarer Erfolg nicht beschieden war. Aber Sieveking in seiner Fokussierung auf eine „Lösung“ seines Kompromissproblems greift hier gierig zu. Er meint, bei Aaby und seiner Hypothese der Differenzierung von „guten“ und „bösen“ Impfstoffen nun sein Heureka-Erlebnis zu haben – was dann zu dem haarsträubenden Filmschluss führt. Den haben manche kritischen Rezensenten des Films geglaubt, noch als irgendwie „versöhnliches Ende“ herausstreichen zu können. Nein. Falsch. Er ist das bezeichnende, konsequente Ende von 90 Minuten Irrweg und Irrtum.

Und Sieveking hat auch aus all der sachlich-erklärenden Kritik – viele Kommentatoren bei Facebook zum Beispiel wenden unglaubliche Mühe auf, ihm die Schieflage seiner Sicht zu erklären – bislang nichts dazugelernt, wie es scheint. Dies zeigen seine zwischen naiver Unschuld („es ist doch nur ein Familienfilm, der gar keine Botschaft vermitteln möchte“) und Seriositätsanspruch („ich habe solide recherchiert und der Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit ist eine Lüge“) irrlichternden Apologien.

Um Himmels Willen, was für Berater schicken da eigentlich Herrn Sieveking ständig ins Feuer? Was ist das für eine Kommunikationsstrategie, die inzwischen beim Vorwurf einer persönlich gegen ihn gerichteten Kampagne, bei der Unterstellung angekommen ist, die Kritiker seien so aggressiv-militant, dass er bei Kinoterminen schon Security-Personal benötige (so in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ am 13.09.2018)? Eine Strategie, die die Unwahrheit verbreitet, die Informationsseite von GWUP / Deutschem Konsumentenbund diffamiere ihn persönlich als Impfgegner? Die behauptet, die von Skeptikern verteilten Flyer seien „gegen den Film gerichtet“ (ebenfalls eine glatte Unwahrheit, der Flyer richtet sich ausdrücklich an diejenigen, die „vor oder nach dem Anschauen des Films“ Interesse an zusätzlichen Informationen haben)? Die damit instrumentiert wird, dass zu Podiumsdiskussionen anthroposophische Impfgegner als Apologeten eingeladen werden – womit man sich doch der impfkrischen Szene annähert (siehe Nachtrag unten)? Merkt das eigentich niemand? Zieht niemand Schlüsse daraus, dass der Film Zustimmung nur aus der impfskeptischen Szene erhält? Das ist doch verheerend!

Das sind doch Medienprofis! Aber offensichtlich ist die Fähigkeit zum Umgang mit Kritik hier von einem bisher nie in Frage gestellten Selbstbild geprägt, worauf auch hindeutet, dass zwischen der Sach- und der persönlichen Ebene der Kritik offenbar nicht mehr differenziert werden kann.

Und das tut weh. Richtig weh. Mir ganz persönlich. Leider erinnert es mich an den rüden Umgang mit den aufklärenden Skeptikern bei der Wakefield-Vaxxed-Geschichte. Es ist ein Trauerspiel. Der Film, ja – man hätte vielleicht sogar noch was draus machen können. Aber nicht mit den haarsträubenden Apologien, der falschen Taktik, mit der man versucht, zu retten, was so nicht zu retten ist. Realisiert man überhaupt noch, dass sich positive Rezensionen und Stimmen in den Medien – anders als bei Sievekings bisherigen Werken – kaum finden lassen? Aber, Herr Sieveking, das liegt weder an den Medien, noch an Facebook- und Twitter-Kommentaren, noch an den Informationsangeboten von GWUP und  Deutschem Konsumentenbund. Es liegt daran, dass Sie sich am Thema schlicht verhoben haben. Sie können nicht erwarten, dass dies ohne Widerspruch bleibt. Ohne legitimen, ja notwendigen Widerspruch. Man nennt das zivilgesellschaftlichen Diskurs.


Nachtrag, 15.09.2018:

Muss ich den Titel dieses Beitrags ändern? Sieveking positioniert sich zunehmend selbst im Impf“skeptiker“-Abseits – oder lässt sich von „Beratern“ positionieren. So naiv, nicht zu wissen, dass er hier den Proponenten der anthroposophisch geprägten Ärzteszene und Chef des Vereins „Ärzte für die eigenverantwortliche Impfentscheidung“ (zudem Bewohner des Psiram-Universums) höchstpersönlich zur Verteidigung seiner Fehlleistung auf die Bühne holt, kann er nicht sein und ist er auch nicht. Sieveking zwischen völliger Verirrung und Amoklauf:

Zum nicht mehr bezweifelbaren anthroposophischen Hintergrund, der Film und Buch durchzieht, mehr auf dem Ratgebernewsblog und beim Humanistischen Pressedienst.


Bildnachweis: Pixabay Creative Commons Lizenz CC0 / Screenshot Thalia Potsdam

5 thoughts on “„Eingeimpft“: Kein Impfgegner-, eher ein Katastrophenfilm.”

  1. „Das sind doch Medienprofis!“

    Richtig. Und „bad news are good news“. Dass Sieveking bei dieser Strategie immer mehr unter die Räder kommt, inzwischen wahrscheinlich selbst daran glaubt, drangsaliert/verfolgt/bedroht zu werden, und dass er am Ende einer der großen Verlierer sein wird (oder schon ist), spielt keine Rolle.

  2. Auf Servus.TV hat es am 6.9.2018 eine Diskussion gegeben „Brauchen wir eine Impfpflicht“ . Der Scharlatan Hans Tolzin war auch dabei.
    Nach der Ebola Epidemie (als der Ausbruch von WHO für beendet erklärt worden war) ist er nach Afrika gefahren und hat versucht den staunenden Afrikanern einzureden, dass die Ursache ja gar kein Virus war. Ja und Polio wird vom übermäßigen Gebrauch von DDT verursacht und die Pandemie 2009/10 war ein erfundenes Virus und eine erfundene Pandemie.

    Hier die Kurzfassung der TV Diskussion

    https://www.servus.com/de/p/Talk-im-Hangar-7%3A-Braucht-es-eine-Impfpflicht%3F-Die-besten-Aussagen/AA-1WEZGBVGS1W12/

    für die Langfassung etwas scrollen.

    1. Ja, ist mir bekannt. 🙂 Tolzin ist seine Reise sogar gesponsort worden, damit er sich an Ort und Stelle ein Bild machen möge und von seinen schwachsinnigen Thesen ablasse. Was ersichtlich nicht geklappt hat.

      Ich schwanke immer bei der Frage, ob man Tolzin in den Medien ein Forum geben sollte. Dafür spricht natürlich seine Selbstentlarvung, dagegen, dass eine Menge Leute das nicht als Selbstentlarvung sehen. Jedenfalls ist Tolzin der lebende Beweis dafür, dass man nur ausreichend großen Schwachsinn produzieren muss, um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

      Was mich betrifft, so lebe ich nach wie vor mit der Ehre, von Tolzin einmal als Antifa-Impfpropagandist, ein anderes mal als Impffaschist bezeichnet worden zu sein… 🙂

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